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Nachfolger für das Obermeisteramt der Glaserinnung Vestischer Raum gewählt

Bottrop – Während der Frühjahrsversammlung der Glaserinnung Vestischer Raum wurde Rigo Gawlina zum Nachfolger von Obermeister Hermann Fimpeler gewählt.
Nach zwei Jahrzehnten stellte sich Hermann Fimpeler nicht mehr für eine weitere Legislaturperiode des Obermeisteramtes zur Verfügung.

Nach zwanzigjähriger Arbeit an der Spitze seiner Innung bedankte er sich bei den zahlreich erschienenen Mitgliedern für das Ihm stets geschenkte Vertrauen.
Hermann Fimpeler bekleidet weiterhin, sehr erfolgreich, das Amt des Landesinnungsmeisters des Glaserhandwerks NRW und ist Mitglied des Vorstandes des Bundesinnungsverbandes des
Glaserhandwerks.

Auf seinen Vorschlag wurde nun das langjährige Mitglied Rigo Gawlina einstimmig zum neuen Obermeister gewählt.

Als Stellvertretender Obermeister wurde Thorsten Nagel ebenfalls einstimmig bestätigt.
Rigo Gawlina bedankte sich bei allen Mitgliedern für das ihm, durch die einstimmige Wahl, bekundete
Vertrauen und bat um Unterstützung für seine Arbeit als Obermeister.

 

 

 

 

 

Rigo Gawlina bedankte sich bei Hermann Fimpeler für seine, stets hervorragend geleistete Arbeit als Obermeister der Glaserinnung Vestischer Raum.

Natürlich darf im Zuge der vielen Worte nicht vergessen werden, dass Hermann Fimpeler während seiner Aufgabenwahrnehmung für die Innung tatkräftig von seiner Ehefrauen unterstützt wurde.

Ihr gebührt ebenfalls der Dank aller Mitglieder.
Abschließend wurde Hermann Fimpeler, mit einheitlicher Zustimmung der Innungsmitglieder, durch seinen Nachfolger, zum Ehrenobermeistermeister der Glaserinnung Vestischer Raum auf Lebenszeit ernannt.

 

DIE GLASEREI GAWLINA

Glaserei Gawlina besteht seit über 25 Jahren
Die Glaserei Gawlina auf dem Gelände der früheren Küchenfabrik Eldo an der Gelsenkirchener Straße gehört zu den heimlichen Stars im Dorstener Mittelstand. Ein Kleinbetrieb, fünf Mitarbeiter, seit 1986 am Markt, gut aufgestellt, bodenständig. „Wir machen alles von der Kühlschrank-Glasplatte bis zum Großauftrag”, sagt Rigo Gawlina. Zum Angebot gehört auch ein GlasNotdienst, rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr.

So etwas wie ein Kerngeschäft gibt es nicht. Allenfalls dies: „Wir wollen Qualität an den Mann bringen.” Lieferanten kommen aus Deutschland, der Betrieb arbeitet nur mit geprüften Produkten. Für maßgefertigte Duschwände ist das Unternehmen selbst zertifiziert. „Wir haben nie vorgehabt, uns mit Baumärkten zu messen”, sagt Rigo Gawlina.

Kunden kommen vorwiegend aus Dorsten und Nachbarstädten. Immer wieder rufen Spezialaufträge die Mannschaft auf entferntere Baustellen und zu Arbeiten, an die sich kaum jemand ‘ran getraut. Weil die Bauteile zu hoch, zu groß, zu schwer sind. In Paris haben die Dorstener einen Spezialauftrag für eine Boutique erledigt. In Oberhausen das Dach über dem Eingang der König Pilsener Arena verglast.

Pingeligkeit ist Treibstoff für Qualität. Die Werkstatt an der Gelsenkirchener Straße dürfte eine der saubersten und aufgeräumtesten in Dorsten sein, auch unter laufendem Betrieb. Branchenkollegen juxen, die Gawlinas hätten „keine Werkstatt, sondern einen OP-Saal.”

In Dorsten machte sich Rigo Gawlina (gebürtig aus Bottrop) 1986 selbstständig, weil es hier damals keinen Fachbetrieb gab. „Ich kam und kannte keine Menschenseele”, lacht er. Längst fühlt sich der Glaser in der Lippestadt pudelwohl: „Ich bin kein Stadtmensch. Dorsten ist familiär, hier bist du keine Hausnummer. Ich möchte hier nie wieder weg.”

 

 

Robin Gawlina hat meisterlichen Durchblick

Robin Gawlina hat meisterlichen Durchblick

„Ja, ich bin wohl ein Glas-Freak.“Robin Gawlina in der Werkstatt des Familienbetriebs an der Gelsenkirchener Straße.Foto:Günter Blaszczyk

Dorsten.   . . . und das mit gerade mal 19 Jahren. Seine Gesellenprüfung hat der Glaser als Bundessiegerabgeschlossen, das Meisterstück des jungen Handwerkers wurde jetzt zum besten in NRW gekürt.

Ein Möbelstück aus Glas? „Kein Problem”, lacht Robin Gawlina. „Da muss man sich nur ‘ran trauen.” Der junge Handwerker traut sich auch sonst einiges, verbindet Mut mit Fleiß – und wird dafür belohnt: Gerade hat er seine Prüfung zum Glasermeister bestanden. Als Landesbester in NRW und mit gerade 19 Jahren. Die bisherige Krönung einer kurzen und steilen Karriere. Vater Rigo Gawlina – auch ein Meister des Durchblick-Gewerbes , selbstständig seit über 25 Jahren – ist stolz wie Bolle auf den Sohn.

Meister mit 19: Das geht eigentlich gar nicht. Der Durchschnitt in der Handwerkskammer Münster liegt bei 28 Jahren. „Mit 19 – das hatten wir nur 2010 einmal”, sagt eine Kammersprecherin. Und das bei 1400 neuen Meistern alle zwei Jahre. Es liegt aber wohl in der Familie: Die ältere Schwester Sarah hat ihren Meister als Friseurin auch sehr jung gemacht: Mit 20.

Robin Gawlina ist sozusagen ein Meister-Küken. Und das Küken war er immer: Eingeschult mit fünf. Ob er noch ein Jahr im Kindergarten verplempert oder später in der Schule ein Jahr wiederholt, das war den Eltern egal. Er hat nicht wiederholt. Sondern hat mit 15 die Lehre beim Vater begonnen. Hat mit 18 als die Gesellenprüfung abgelegt als Innungsbester (Vater Rigo: „Am 21. Juni, mein Geburtstag. Das war das schönste Geschenk”). Wurde mit seinem Glasmöbel „Schwarz auf Weiß” Kammersieger, Landessieger, schließlich Bundessieger im Wettbewerb „Die gute Form im Handwerk”. Hat danach neben dem Job im Familienbetrieb (Montag bis Donnerstag) die Meisterschule in Rheinbach hinter Bonn absolviert (Freitag und Samstag, je zehn Stunden Unterricht). Sein Meisterstück „Schwarz auf Weiß 2.0” – ein elegant leichter Schrank aus 130 Kilo Sicherheitsglas – wurde als bestes in NRW ausgezeichnet. Mehr geht wohl nicht.

Die Eltern haben den Junior nicht in den Beruf gedrängt. Es war seine eigene Entscheidung, wie Vater Rigo Glaser zu werden. „Ich wusste, das ist das richtige für mich”, sagt Robin Gawlina. „Viele wissen gar nicht, was man mit Glas alles anstellen kann. Für mich ist das ein edler Werkstoff und ich finde es faszinierend, was man aus diesem Rohstoff alles machen kann.” Ist er ein Glas-Freak? Robin lacht. „Ja, würde ich schon sagen.”

Als Lohn für seine Leistung gibt’s von der Kammer ein Stipendium zur Fortbildung. Robin Gawlina nimmt im nächsten Jahr an der Akademie auf Schloss Raesfeld den Titel „Betriebswirt im Handwerk” in Angriff. Natürlich als Abendstudium neben dem Beruf.

Hobbys? Man traut sich kaum, danach zu fragen. Doch, eines gibt es: Fußball. Beim SV Hardt. In der ersten Mannschaft. Allerdings mussten die Kameraden zuletzt häufiger auf Robin Gawlina verzichten. Der Beruf geht vor. Als Handwerker hat der junge Glasermeister eben den Durchblick.

Ach ja, mit Spiegeln arbeiten die Gawlinas auch. Stimmt der Aberglaube, dass ein zerbrochener Spiegel sieben Jahre Unglück bringt? „Nee“, lacht der junge Meister. „Dann müsste ich schon ziemlich viel Pech haben . . .“

Robin Gawlina hat meisterlichen Durchblick | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/dorsten/robin-gawlina-hat-meisterlichen-durchblick-id8150432.html#plx1853771027

 

 

 

 

 

 

 

Vier Bundessieger im Leistungswettbewerb

Vier junge Handwerker aus dem Bereich der Handwerkskammer Münster haben erfolgreich am „Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks“ auf Bundesebene teilgenommen. Sie gehören damit zum besten handwerklichen Berufsnachwuchs des Jahres 2012.

1. Bundessieger im Leistungswettbewerb wurden der Klavier- und Cembalobauer Marcel Pollkläsener aus Beelen (Ausbildungsbetrieb Pianohaus Rudolf Micke GmbH, Beckum) und der Zweiradmechaniker mit der Fachrichtung Fahrradtechnik Sebastian Sklenak aus Nottuln (Zweiradmachanikermeister Sascha Hanning-Neveling, Nottuln).

Den Titel „2. Bundessieger“ erlangten der Glaser Robin Gawlina aus Dorsten (Glasermeister Rigo Gawlina, Dorsten) und der Orthopädieschuhmacher Jens Welling aus Bocholt (Benediktushof Maria-Veen, Reken).

Robin Gawlina wurde zudem in seiner Berufsgruppe 1. Bundessieger im parallel durchgeführten Wettbewerb „Die gute Form im Handwerk“. Dieser Wettbewerb richtet sich speziell an Gesellinnen und Gesellen der gestaltenden Handwerke.

Die Jugendlichen haben bereits den Titel Kammersieger und Landessieger errungen. Sie werden am Samstag (24. November) in Stade geehrt.

http://www.hwk-muenster.de/index.php?id=1428&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=898&tx_ttnews%5BbackPid%5D=633

 

Glatte Eins

Robin Gawlina hat seine Gesellenprüfung als Innungs-Bester bestanden

DORSTEN Robin Gawlina hat seine Gesellenprüfung bestanden. Das alleine ist zwar schön, aber nichts besonderes. Besonders dagegen ist, dass der Dorstener

Bester der „Glasereinnung Vestischer Raum“ wurde, mit einer glatten Eins. Vater und Ausbilder Rigo Gawlina ist mächtig stolz.

Von Rüdiger Egger

Glatte Eins: Robin Gawlina hat seine Gesellenprüfung als Innungs-Bester bestanden – Lesen Sie mehr auf:
http://www.dorstenerzeitung.de/lokales/dorsten/Robin-Gawlina-hat-seine-Gesellenpruefung-als-Innungs-Bester-bestanden;art914,1701918

 

Mit Bravur legte Robin Gawlina (18) seine Gesellenprüfung ab. Der junge Dorstener wurde Bester in der „Glaserinnung Vestischer Raum“
Als Bester der „Glaserinnung Vestischer Raum“ hat Robin Gawlina (18) die Gesellenprüfung abgeschlossen. „100 Prozent, mehr geht nicht, eine glatte Eins“, sagte Chef und Vater Rigo Gawlina zu der praktischen Prüfung. Natürlich ist Rigo Gawlina stolz auf seinen Sohn. Für ihn war die Prüfung ein besonderes Geschenk, denn das Ergebnis kam am Geburtstag des Glasermeisters.

In 40 Stunden Arbeit und mit Material im Wert von 1000 Euro entstand ein Gesellenstück, das eine Mischung aus Gebrauchsgegenstand und Kunstwerk darstellt. Robin Gawlina hat alle Schwierigkeitsgrade einfließen lassen. „Zum Beispiel gesandstrahlte Flächen und bewegliche Teile. Ich habe alles eingebracht, was wir in der Firma anbieten. Dazu gehört auch die Installation von LED-Lämpchen“, erklärt Robin Gawlina.

Diese vielfältigen Techniken haben dann dafür gesorgt, dass der junge Dorstener Innungs-Bester wurde. Und nun geht das Gesellenstück auf eine weitere Reise und wird von einer Jury auf dem Landeswettbewerb in Münster beurteilt. Ob Robin eine Chance auf den Landessieg hat, mag Rigo Gawlina nicht beurteilen.

Er bildet seit 27 Jahren im Glaserhandwerk aus. „Drei Auszubildende sind Meister geworden. Ich habe sie in die Selbstständigkeit begleitet“, berichtet Rigo Gawlina. Mit seinem Gesellenstück ist schon einmal ein Auszubildender Landesmeister geworden und hat es sogar bis zum Deutschen Vizemeister geschafft.

Für Robin Gawlina stand schon als Schüler fest, dass er Glaser werden möchte. In den Ferien und während der Schulzeit war er immer wieder im elterlichen Betrieb und so war die Frage nach dem zukünftigen Beruf für ihn schnell beantwortet. In der neunten Klasse machte er ein Praktikum in einem Glasereibetrieb in Bottrop und sein Berufswunsch festigte sich.

Nach der Mittleren Reife mit 15 Jahren begann Robin Gawlina seine Ausbildung im elterlichen Betrieb an der Gelsenkirchener Straße. „Auf der Arbeit ist auf der Arbeit und Chef ist Chef“, erklärt der junge Geselle sein Verhältnis zum Vater und Ausbilder.
Auch der Vater ist mit seinem ehemaligen Azubi zufrieden. „Seinen eigenen Sohn auszubilden macht besonders viel Spaß“, betont Rigo Gawlina.

Glatte Eins: Robin Gawlina hat seine Gesellenprüfung als Innungs-Bester bestanden – Lesen Sie mehr auf:
http://www.dorstenerzeitung.de/lokales/dorsten/Robin-Gawlina-hat-seine-Gesellenpruefung-als-Innungs-Bester-bestanden;art914,1701918#plx508865357

 

http://www.westline.de/westfalen/dorsten/nachrichten/lnrn/Robin-Gawlina-hat-seine-Gesellenpruefung-als-Innungs-Bester-bestanden;art1639,1024456

 

Der Glaspavillon

Weder Stahl noch Stein als Stütze: Die 26 Tonnen schwere Dachkonstruktion des Rheinbacher Glaspavillons ruht allein auf acht rechteckigen, 3,80 m hohen Glasstützen.

Rigo Gawlina, Mitglied der Vestischen Glaser-Innung gehört zu denen, die das weltweit einzigartige Ganz-Glas-Gebäude in Rheinbach bei Bonn mitgebaut haben. Eine Fassade, die vollkommen aus Glas besteht – ohne stützenden Stahl oder Stein – sucht ihresgleichen. Die Glasscheiben sind zugleich Austellungsvitrinen und Fassade – und was das Einmalige ausmacht – sie tragen das fast 500 Quadratmeter große Dach. Rigo Gawlina beteiligte sich unentgeltlich an diesem Projekt. “ Unsere Motive waren das Interesse an dem Beruf und dem Material“ erläutert Herr Gawlina.

Den kompletten Artikel, erschienen im März 2001 in dem Magazin der Kreishandwerkerschaft Emscher-Lippe-West, können Sie als PDF herunterladen.

Gawlina liefert Kunst aus Glas

Meister seines Fachs ist seit 20 Jahren erfolgreich im Geschäft.

Dorsten. Scherben bringen bekanntlich Glück und rufen in der Lippestadt häufig Rigo Gawlina auf den Plan. Seit mittlerweile fast 20 Jahren ist sein Betrieb an der Gelsenkirchener Straße 37 beheimatet. Auf 400 Quadratmetern beschäftigt man sich nicht nur mit Glasreparaturen. Das Fertigen von Spiegeln, Glasmöbeln, Vitrinen, Ganzglastüren und -duschen sowie die Verarbeitung von Sicherheits- und Isolierglas zählen dazu. Sein moderner Maschinenpark, zu dem neben computergesteuerten Schleif- und Facettiermaschinen – mit der ein umlaufender Dekorschliff an Glasplatten und Spiegeln erzeugt werden kann – sowie einer lasergesteuerten Bohrmaschine kann Rigo Gawlina seit Neuestem auch eine computergesteuerte Sandstrahlmaschine sein Eigen nennen.

Den kompletten Artikel, erschienen im Juni 2001 können Sie als PDF herunterladen.